Mentoring, Zuschüsse und mehr...

Viele Brandenburger Krankenhäuser bieten Aufwandspauschalen sowie Kost und Logis frei für Medizinstudentinnen und Medizinstudienten im Praktischen Jahr.

Das Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus bietet beispielsweise Studierenden der Charité Berlin regelmäßige Werbeveranstaltungen im Praktischen Jahr (PJ) und Informationswochenenden inklusive Bustransfer an, außerdem wird Studierenden im Praktischen Jahr freie Unterkunft und Verpflegung sowie 400 Euro Aufwandsentschädigung monatlich geboten.

Das städtische Klinikum Brandenburg bietet eine Fahrkostenübernahme und Aufwandsentschädigung für Medizinstudenten im Praktischen Jahr an sowie Stipendien für Medizinstudenten an der MHB Medizinische Hochschule Brandenburg „Theodor Fontane" (www.mhb-fontane.de), Mentoring-Programme, Unterstützung bei der Wohnungssuche, Sonderkonditionen für Versicherungen u.v.m.

Zudem hat die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg zur frühzeitigen Bindung von Studierenden der Medizin und zur praxisnahen Heranführung an den Arztberuf ein Maßnahmenpaket mit der Förderung von Famulaturen, Praxistagen Blockpraktika und eines Tertials des Praktischen Jahres vorbereitet, das Studierende gezielt während bestimmter Ausbildungsabschnitte anspricht.

Stipendienmodelle von Krankenhäusern und Kommunen

Der kommunale Krankenhausträger GLG, zu dem die Krankenhäuser in Angermünde, Prenzlau und Eberswalde gehören, lobt jährlich fünf Stipendien für Medizinstudenten aus der Region aus.
Mit jeweils bis zu 500 Euro monatlich wird das Studium während der Regelstudienzeit von sechs Jahren unterstützt. Und auch anschließend können bis zu 36 Monate lang Ausbildungsförderungen gezahlt werden. Als Gegenleistung werden die Studenten verpflichtet, während des Studiums Leistungsnachweise zu erbringen und nach erfolgreichem Abschluss des Studiums mindestens drei Jahre lang in einem Krankenhaus der GLG zu arbeiten.

Der Landkreis Elbe-Elster vergibt an bis zu 5 Medizinstudierende pro Jahr für maximal 4 Jahre eine monatliche Unterstützung von 500 Euro. Die Leistungen müssen nicht zurückgezahlt werden, wenn die Studierenden nach ihrer Ausbildung mindestens 4 Jahre als Arzt im Landkreis praktizieren.